Bischöfe wollen Erklärung zum Ukraine-Krieg verabschieden

Mit einer offiziellen Erklärung zum Ukraine-Krieg endet am Donnerstag die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Mit Spannung wird aber auch erwartet, wie sich die Konferenz im Reformprozess der katholischen Kirche positioniert.

Was der Vorsitzende, der Limburger Bischof Georg Bätzing, möchte, hat er in den vergangenen Tagen deutlich gemacht. Bei seinen öffentlichen Auftritten bei dem Treffen im fränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen betonte er, wie notwendig aus seiner Sicht Reformen sind: “Ich glaube, die Resistenz der Kirche gegenüber Veränderungen hat nicht mehr länger Halt.” Die Gläubigen wandten sich “in Scharen” von der Kirche ab, sagte er.

Verschiedene Reformvorhaben stehen im Raum – etwa demokratischere Bischofswahlen, das Diakonat der Frau oder die Zulassung verheirateter Priester. Die katholische Kirche in Deutschland war in den vergangenen Jahren wegen des Missbrauchsskandals zunehmend unter Druck geraten.

Zum Krieg in der Ukraine planen die Bischöfe eine “Botschaft zum Frieden”, wie der Augsburger Bischof Bertram Meier als Vorsitzender der DBK-Kommission Weltkirche angekündigt hat.

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